Frauenzentrum Laatzen Informationen
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Fr., 14. Nov.
16.30 Uhr
2014

Transkulturelles Gespräch

Vom anders Denken zum anders Handeln


Im vergangenen Jahr haben sich gut 20 Frauen im Frauenzentrum getroffen, um darüber zu sprechen, welche Begebenheiten ihr Denken nachhaltig verändert haben. Jede Frau, die mochte, hat der Gruppe in wenigen Minuten von einer „Schlüsselsituation“ berichtet. Heraus kamen dabei sehr spannende, aufschlussreiche und manchmal anrührende Lebensmomente und ein echtes Stück Kennenlernen. Diesmal geht es um verändertes Handeln. Willkommen!

Bitte anmelden 0511 – 898 858 20

In Kooperation mit
der Stiftung Leben und Umwelt, Heinrich Böll Stiftung in Niedersachsen
und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Laatzen

Di., 14. Okt.
18.30 Uhr
2014

… Wegen Krankheit verschoben!!!… „Und wo bleibe ich?“

Überforderungssituationen in der Häuslichen Pflege


80% der pflegebedürftigen Menschen werden zu Hause von Angehörigen gepflegt. Die Pflege ist für die Angehörigen sehr häufig mit hohen körperlichen und seelischen Belastungen verbunden. Besonders dann, wenn die Erkrankten verwirrt oder dement sind, kommen Angehörige an eigene Grenzen, sind stark belastet oder überfordert.

Der Vortrag mit anschließender Möglichkeit offene Fragen zu stellen, möchte Situationen aufzeigen, in denen es zu Überlastungen kommen kann, damit diese frühzeitig erkannt werden können und ihnen entgegen gesteuert werden kann. Es geht um Fragen, wie: Was verunsichert mich in Pflegesituationen? Was macht den Umgang mit dem /der Erkrankten schwierig? Wie kann ich Überlastungssituationen vorbeugen? Welche Angebote gibt es zur Entlastung?

Referentin: Birgit Jaster, Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V.

Diese Veranstaltung richtet sich nicht ausschließlich an Frauen, sondern an alle Interessierten.

Achtung anderer Ort:
Café Marie, Stadthaus Laatzen, Marktplatz 2

In Zusammenarbeit mit dem der AG gegen Häusliche Gewalt in Laatzen, Präventionsrat Laatzen

Mo., 13. Okt.
16.00 Uhr
2014

Offenes Planungstreffen

Austausch über Vorschläge für Veranstaltungen und Aktivitäten 2015


Bei diesem Treffen bringen Frauen Vorschläge für Veranstaltungsthemen, Gruppenangebote und Einzelaktivitäten ein und besprechen, was in 2015 im Frauenzentrum stattfinden soll.

Interessierte Frauen sind herzlich willkommen, mitzudiskutieren.

Kooperation mit der Stiftung Leben und Umwelt, Heinrich Böll Stiftung in Niedersachsen

Mo., 06. Okt.
17.30 Uhr
2014

Individuelle Gesundheitsleistungen in der Gynäkologischen Praxis


Wenn Ärztinnen oder Ärzte Untersuchungen und andere Leistungen anbieten, die von der Krankenkasse nicht bezahlt werden, stellt sich die Frage: Mache ich das oder mache ich es nicht? Individuelle Gesundheitsleistungen, kurz IGeL, sind Leistungen, die per Gesetz nicht zu den Aufgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung gehören, wie z.B. Atteste und Reiseimpfungen. Vor allem sind es medizinische Maßnahmen zur Früherkennung und Therapie von Krankheiten. Die können medizinisch sinnvoll sein, vielleicht aber nicht unbedingt notwendig; manchmal ist der Nutzen noch nicht nachgewiesen. Welche Leistungen stehen uns bei Frauenärztin oder Frauenarzt zu? Welche müssen wir in jedem Fall selbst bezahlen.

Der Vortrag soll Orientierung zu diesen Fragen geben und helfen, zu verstehen, welche IGeL in welcher Situation angebracht ist, was sie kosten darf und welche Voraussetzungen zu beachten sind.

Referentin: Edith Ahmann, Frauen-und MädchenGesundheitsZentrum Region Hannover e.V.

In Zusammenarbeit mit dem Frauen-und MädchenGesundheitsZentrum Region Hannover e.V. und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Laatzen

Mo., 22. Sep.
19.00 Uhr
2014

Was macht glücklich


Hilke Brockmann befasst sich seit Jahren mit der Frage, was eigentlich glücklich macht. Ergebnisse ihrer Studien zeigen, dass das Glück einen U-förmigen Verlauf nimmt: Mit 20 glücklich, Mitte 40 weniger und ab 60 geht es wieder bergauf mit dem Wohlbefinden und der Zufriedenheit. Warum ist das so und worauf basieren erlebtes und fehlendes Glück?

ab-gluecklichHilke Brockmann wird in ihrem Vortrag besonders auf die Glücksursachen im Leben von Frauen eingehen – von jungen Frauen, Frauen als Mütter, in Führungspositionen, im fortschreitenden oder fortgeschrittenen Alter. Sie wird darüber sprechen, was sich zum Erleben von Glück im internationalen Kontext zeigt und warum auch Phasen des Unglücklich-Seins einem erfüllten Leben zuträglich sind.

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Leben und Umwelt / Heinrich Böll Stiftung in Niedersachsen

Di., 02. Sep.
17.00 Uhr
2014

Ausstellungsbesuch mit Führung

Heimatfront Hannover – Führung


Am Dienstag, 2. September um 17 Uhr besucht das Frauenzentrum Laatzen eine Führung zur die Ausstellung „Heimatfront Hannover – Kriegsalltag 1914-1918“. Die Ausstellung im Historischen Museum Hannover befasst sich mit den Auswirkungen des Ersten Weltkrieges auf den Alltag der Bevölkerung – auf Frauen, Jugendliche… – in Hannover. Die Teilnehmerinnenzahl ist begrenzt, eine Anmeldung erforderlich.

Anmeldung im Frauenzentrum Tel: 0511 – 898 858 20

In Kooperation mit der Stiftung Leben und Umwelt, Heinrich Böll Stiftung in Niedersachsen

Mi., 23. Jul.
19.00 Uhr
2014

Scharfsichtige Frauen

Frauen und Fotografie


In den 1920er Jahren suchten viele Frauen mit der Kamera in der Hand ihren Weg ins Berufsleben. Reformerische Lehranstalten wie der Berliner Lette-Verein schufen Ausbildungsmöglichkeiten für zukünftige Fotografinnen. Als Kunst war die Fotografie noch längst nicht anerkannt, und die Berufstätigkeit einer Frau noch nichts Selbstverständliches.

Auf der Grundlage ihres Buches ‚Scharfsichtige Frauen‘ schildert Unda Hörner, wie sich Neues Medium und ‚Neue Frau‘ ergänzen und ein ganz neuer Blick auf die Dinge entsteht. Marianne Breslauer und Gisèle Freund sind zwei jener fotografierenden Frauen, deren Lebensgeschichten hier besonders hervorgehoben werden sollen.

Unda Hörner, Buchautorin, Berlin

In Kooperation mit der Stiftung Leben und Umwelt / Heinrich Böll Stiftung in Niedersachsen und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Laatzen

Di., 17. Jun.
18.30 Uhr
2014

Die Stunde der Frauen – Zwischen Monarchie, Weltkrieg und Wahlrecht

Lesung


Vor hundert Jahren begann der Erste Weltkrieg, die „Urkatastrophe des 20. Jahrhundert“. Die Männer zogen ins Feld, und die Frauen übernahmen allein die Verantwortung: in den Familien, in der kommunalen Versorgung, in Fabriken und Lazaretten. Als 1918 der Krieg zu Ende ging, konnten die Frauen erstmals wählen und schickten sich an, das öffentliche Leben mitzugestalten. Sie verließen den heimischen Herd und fassten Fuß in der Berufswelt. Waren sie bei allem Leid, bei aller Trauer um ihre Väter, Männer und Söhne doch „Gewinnerinnen“ dieses Krieges? Es ist eine der Fragen, der die Autorin in ihrem Buch nachgeht, in dem sie erzählt vom entbehrungsreichen Alltag der Frauen, von patriotischen Frauenvereinen, kämpferischen Sozialistinnen, unabhängigen Künstlerinnen und mutigen Pazifistinnen, die nicht müde wurden, gegen den Krieg anzugehen.

Referentin: Antonia Meiners, Buchautorin, Berlin

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Leben und Umwelt / Heinrich Böll Stiftung in Niedersachsen

Mo., 19. Mai.
19.00 Uhr
2014

Wir nennen es Politik – Veranstaltung verschoben!!!

Lesung und Gespräch mit Marina Weisband


Sie ist aufgewachsen in der untergehenden Sowjetunion, jüdischen Glaubens und im Internet zuhause. Dort hat sie es als Selbstverständlichkeit erfahren, jederzeit die eigene Meinung zu sagen und dies auch zu nutzen, gehört zu werden und Dinge zu verändern (Verlag).

„Nehmen Sie dieses Buch nicht zu ernst. Es ist von einer 24-jährigen Studentin geschrieben (…)“, leitet Marina Weisband ihr Buch „Wir nennen es Politik“ ein. Darin wirbt sie für lebendige politische Beteiligungsformen und schreibt insbesondere dem Internet beste Möglichkeiten einer wirksamen Teilhabe zu (Stichwort „Liquid Democracy). Für angeregtes Nachdenken und eine ebensolche Diskussion wird Marina Weisband Passagen aus ihrem Buch lesen und über die praktische Förderung zeitgemäßer Demokratie – u.a. am Beispiel eines neuen Schulprojektes – sprechen.

Mo., 28. Apr.
18:00 Uhr
2014

Wege aus internationalen Krisen? Hoffnungen und Grenzen der Friedensförderung


Deutschland will sich in internationalen Krisen stärker „engagieren“, sich stärker „einbringen“, „mehr Verantwortung übernehmen“. Doch zeigen nicht gerade die Entwicklungen aktueller Krisenherde, wie hilflos die internationale Gemeinschaft letztlich ist? In den vergangenen Jahren wurden in zahlreichen Konfliktregionen vielfältige Ansätze sowohl der militärischen Intervention als auch der zivilen Konfliktbearbeitung verfolgt. Aber welchen Beitrag können diese Ansätze angesichts der andauernden Kämpfe in Syrien und des neu ausgebrochenen Bürgerkrieges im Südsudan tatsächlich leisten?
Und was kann vor diesem Hintergrund dieses „Mehr“ an Verantwortung heißen?

Angelika Spelten ist seit vielen Jahren im Themenfeld entwicklungspolitischer Friedensförderung – als Grenzgängerin zwischen Forschung, Politikberatung und Projektarbeit – tätig. Sie ist heute Mitarbeiterin am Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) der Universität Duisburg-Essen. Wie stellen sich die internationalen Herausforderungen aus ihrer Perspektive dar?

Referentin: Angelika Spelten, Bonn