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Mo., 16. Mrz.
19 Uhr
2020

Geschlechtervielfalt und queer_feministische Perspektiven

Verunsicherung als Potential


Wie neu ist Geschlechtervielfalt? Christine Klapeer wirft einen historischen Blick auf die Genese von Zweigeschlechtlichkeit und zeichnet die Geschichte einer politischen und rechtlichen Vereindeutigung von Geschlecht/ervielfalt nach. Aktuell werden geschlechtliche und sexuelle Vielfalt jedoch vor allem in Bezug auf LGBTIQ-Lebensweisen  thematisiert. Diese Gleichsetzung läuft Gefahr, Norm und Abweichung als Kategorien aufrechtzuerhalten und die alle betreffende, alltägliche Geschlechternormierung zu verschleiern. Wie lässt sich Vielfalt von der Vielfalt her denken – als eine Betrachtung und (feministische) Verantwortung für jede*n? Christine Klapeer spricht über den Nutzen produktiver Verunsicherung und bietet einen Ausblick auf das Verhältnis von Geschlechtervielfalt, queeren Perspektiven und feministischer Politik.

Referentin: Dr.  Christine M. Klapeer 

Zur Person: Christine M. Klapeer ist Politikwissenschaftlerin und derzeit Gasprofessorin für sozialwissenschaftliche Geschlechterforschung an der Universität Innsbruck. Sie forscht und lehrt zu Heteronormativität und (transnationalen) Geschlechter- und LGBTIQ*-Politiken.

In Kooperation mit der Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen